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Oomph!
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Oomph! Album


Glaubeliebetod (04/06/2006)
04/06/2006
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Man With The Harmonica
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. . .


Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name

Dein Reich komme

Dein Wille Geschehe

Wie im Himmel so auch auf Erden

Und vergib uns unsere Schuld

Und führe uns nicht in versuchung

Sondern erlöse uns von all dem Bösen



Ich geb euch Liebe

Ich geb euch Hoffnung

Doch nur zum Schein

Denn die Massen wollen betrogen sein



Gott ist ein Popstar

Und die Show geht los

Gott ist ein Popstar

Der Applaus ist groß

Gott ist ein Popstar

Ihm gehört die Welt

Gott ist ein Popstar

Bis der Vorhang fällt



Vater unser im Himmel

Geheiligt werde die Lüge

Mein Fleisch verkomme

Mein Wille geschehe

Und den Himmel gib uns auf Erden

Und vergieb uns unsere Gier

D'rum führe uns jetzt in Versuchung

Und dann erlöse uns von all dem Bösen



Ich geb euch Liebe

Ich geb euch Hoffnung

Doch nur zum Schein

Denn die Massen wollen betrogen sein



Gott ist ein Popstar

Und die Show geht los

Gott ist ein Popstar

Der Applaus ist groß

Gott ist ein Popstar

Ihm gehört die Welt

Gott ist ein Popstar

Bis der Vorhang fällt



Wir sind so glücklich

Wir lieben alle den Schein

Die Welt ist göttlich

Wir sind gemeinsam allen

Wir sind so glücklich

D'rum reiht euch alle mit ein

Die Welt ist göttlich

Die Lüge wird euch befrei'n



Gott ist ein Popstar

Und die Show geht los

Gott ist ein Popstar

Der Applaus ist groß

Gott ist ein Popstar

Ihm gehört die Welt

Gott ist ein Popstar

Bis der Vorhang fällt


. . .


sie küsste sanft ihr liebstes spielzeug
bevor sie es zebrach
dann schlich sie sich voll dunkler sehnsucht
ins kalte schlafgemach

sie holte leis das letzte streichholz
aus vaters schrank hervor
"warum hast du mir nie geholfen?"
schrie sie in mutters ohr
"ich hoffe, dass wir uns nie wiedersehn!"

"damit ihr wisst, wie es ist
in der hölle zu sein
damit ihr wisst, wie es ist
nach erlösung zu schrein
nur deshalb komm ich zurück
mit flammendem blick
ich nehm das letzte streichholz
und verbrenne eure schöne heile welt"

sie kochte sich die letzte mahlzeit
bevor sie sich erbrach
dann spuckte sie voll teifer abscheu
ins schwarze schlafgemach

"ich hoffe, dass wir uns nie wieder sehn!"

. . .


Du weißt genauso gut wie ich,
dass ich nicht schlafen kann
Denn meine träume kreisen
immer nur um dich

Ich habe Nächte lang gewartet,
dass du zu mir kommst
Jetzt gib mir endlich deine Hand
Und komm ins Licht

Es ist ein winzig kleiner Schritt
und es gibt kein zurück mehr

Träumst du mit mir heut Nacht?
Springst du mit mir heut Nacht?

Die große Freiheit ist das Tor
zu deiner Seeligkeit
Der freie Wille wird dir schnell
zum eignen Strick

Ich weiss, dass du den Lärm des Lebens
nicht ertagen kannst
Und von der Stille
trennt uns nur ein Augenblick

Träumt du mit mir heut Nacht
Springst du mit mir heut Nacht
Träumst du mit mir heut Nacht
Kommst du mit mir aufs Dach

Komm doch bitte bitte bitte
noch ein stückchen näher
Komm doch bitte bitte bitte
noch ein stückchem näher

Es ist ein winzig kleiner Schritt
und es gibt kein zurück mehr

Träumt du mit mir heut Nacht

. . .


oh ich kann nicht mehr
ich weiss, ich werde brennen
dein urteil hat sich längst
um meinem hals gelegt

oh ich kann nicht mehr
ich weiss, du wirst mich hängen
und die schlinge ist so eng
dass ich kaum noch atmen kann

spiel mir das lied vom tod
spiel mir das lied vom tod

oh ich kann nicht mehr
mein schicksal ist besiegelt
dein fluch schwebt genauso
wie der galgen über mir

oh ich kann nicht mehr
der himmel ist verriegelt
doch jetzt weiss ich nicht mal mehr
ob die hölle mich noch will

spiel mir das lied vom tod
spiel mir das lied vom tod

gib mir ein letztes mal
spiel mir das lied vom tod

. . .

Man With The Harmonica

[No lyrics]

. . .


ein tiefer riss zerteilt die haut
und doch verschenkst du keinen laut
du wartest, dass der schmerz beginnt
dass dein gefühl das spiel gewinnt

der scharfe stahl läuft durch die hand
du bist dem spiegel zugewandt
du siehst die macht im eignen blick
ein stummer schrei - ein kurzes glück

komm! nur noch ein stück

ich weiss, du willst es doch auch
ich weiss, du fühlst es doch auch in dir
ich weiss, du willst es doch auch
ich weiss, du fühlst es doch auch in dir

lass mich!

du presst dich an die kalte wand
hast alle muskeln angespannt
der dunkle fluch hat sich vererbt
in deine gene eingekerbt

du hältst den schaft in deiner hand
hast dich dem ende zugenwandt
und während leis die velt zerbricht
lacht dir der tod ins angesicht

komm! lauf in das licht

ich weiss, du willst es doch auch
ich weiss, du fühlst es doch auch in dir
ich weiss, du willst es doch auch
ich weiss, du fühlst es doch auch in dir

. . .


als er mitten in der nacht erwachte
schlug sein herz, dass er davon erschrak
denn die frau, die neben ihm lag lachte
dass es klang als sei der jüngste tag

und er hörte ihre stimme klagen
und er fühlte, dass sie trotzdem schlief
weil sie beide blind im dunkeln lagen
sah er nur die worte, die sie rief:

"warum tötest du mich denn nicht schneller?"
fragte sie und weinte wie ein kind
und ihr weinen drang aus jenem keller
wo die träume eingemauert sind

"wievief jahre willst du mich noch hassen?"
rief sie aus und lag unheimlich still
"willst du mich nicht weiterleben lassen,
weil ich ohne dich nicht leben will?"

ihre fragen standen wie gespenster
die sich vor sich selber fürchten da
und die nacht war schwarz und ohne fenster
und schien nicht zu wissen, was geschah

ihm, dem mann im bett, war nicht zum lachen
träume sollen wahrheitsliebend sein
doch er sagt sich: "was soll man machen?"
und beschloss nachts nicht mehr aufzuwachen
daraufhin schlief er getröstet ein

. . .


alle wolln den ring berühren
niemand kann ihm widerstehn
und sie lassen sich verführen
denn der ring ist wunderschön

komm her! zu mir
zurück zu mir

doch der ring muss weiterwandern
von der einen hand zur andern
alle wolln den zauber sehn
denn der ring ist wunderschön

mein schatz
es ist mein schatz
nimm den ring vom finger
denn ich will den ring zurück
es ist mein schatz
es ist mein schatz

jemand hat dich mir gestohlen
noch bist du unendlich fern
doch bist werd dich wiederholen
komm zurück zu deinem herrn

komm her! zu mir
zurück zu mir

doch der ring muss weiterwandern
von der einen hand zur andern
hörst du nicht, ich rufe dich
weil ich weiss, du findest mich

mein schatz
es ist mein schatz
nimm den ring vom finger
denn ich will den ring zurück
es ist mein schatz
es ist mein schatz

. . .


komm - denn es ist schon so spät
schau noch mal unters bett
knie dich hin zum gebet

komm - zieh die decke ans kinn
und wenn du endlich träumst
komm ich dir in den sinn

dein herz schläagt schnell
denn du bist auf der flucht vor etwas
dein puls rast, denn der tod steht hinter dir

dreh dich nicht um
lauf weg und bleib stumm
wer sich umdreht heut nacht
kriegt den garaus gemacht

komm - bald schon wirst du mich sehn
denn nur wer sich mir stellt
kann die träume verstehn

gott - hat mich in dir versteckt
morgen früh, wenn gott will
wirst du wieder geweckt

dein herz schläagt schnell
denn du bist auf der flucht vor etwas
dein puls rast, denn der tod steht hinter dir

dreh dich nicht um
lauf weg und bleib stumm
wer sich umdreht heut nacht
kriegt den garaus gemacht

bedenke, dass du sterblich bist
und dass dein fleisch aus asche ist
dass jede nacht die letzte ist

dreh dich nicht um
lauf weg und bleib stumm
wer sich umdreht heut nacht
kriegt den garaus gemacht

. . .


ich treibe auf tiefschwarzer See
durch die Nacht
das hungrige Meer hat mich fast
umgebracht

ich - kämpfe mich durch die Flut
ich - schmecke mein eignes Blut

Land im Sicht
du bist mein Land im Sicht
ich kann dich sehn
du bist mein leuchtturmlicht
drum lass mich nicht
vor deiner Küste untergehn

der Sturm hat mein Boot Heimgelenkt
durch die Nacht
die schäumende gischt hab ich längst
ausgelacht

ich - schlucke das kalte nass
ich - rieche dein feuchtes gras

Land im Sicht
du bist mein Land im Sicht
ich kann dich sehn
du bist mein leuchtturmlicht
drum lass mich nicht
vor deiner küste untergehn

. . .


dünnes eis -
ein paradies für jeden
der zu tanzen weiss

alles löst sich auf
alle gefühle - alle visionen
komm und küss den lauf
öffne den mund und lass dich belohnen

nimm meine hand
lass uns brennen

tanz in den tod
kommst du mit mir
spielst du mit mir
tanz in den tod
im ewigen dunkel
werd ich dich wiedersehn

alles wird vergehn
all deine schmerzen - all dämonen
und die zeit bleibt stehn
liebe kennt mehr als 4 dimensionen

nichts auf der welt
kann uns trennen

tanz in den tod
kommst du mit mir
spielst du mit mir
tanz in den tod
im ewigen dunkel
werd ich dich wiedersehn

dünnes eis -
ein paradies für jeden
der zu tanzen weiss

tanz in den tod
kommst du mit mir
spielst du mit mir
tanz in den tod
im ewigen dunkel
werd ich dich wiedersehn

tanz in den tod

. . .


Du bist voller Leben
Dein Herz ist aus Gold
Ich will deine Sehnsucht spürn
Ich hab dich immer gewollt

Ich kann nicht mehr warten
Auch wenn du dich zierst
Ich weiss du bist kurz davor
Dass du den Kopf verlierst

Ich will deine Seele
Drück dich an mich
Ich will deine Seele
Lass mich in dich
Ich will dein Herz

Ich hab dich belogen
Dich schamlos benutzt
Ich hab deine Seeligkeit
Mit meiner Sünde beschmutzt

Des einen Gewinn ist
Des andren Verlust
Jetzt gib mir den Inhalt für
Das Loch in meiner Brust

Ich will deine Seele
Drück dich an mich
Ich will deine Seele
Lass mich in dich
Ich will dein Herz

Ich kann nicht mehr warten
Gleich bin ich bei dir
Ich kann nicht mehr warten
Denn du gehörst mir

Ich will deine Seele
Drück dich an mich
Ich will deine Seele
Drück dich an mich
Ich will deine Seele
Lass mich in dich
Ich will dein Herz
Ich will deine Seele
Ich will dein Herz

. . .


meine haut ist mit zu eng
ich kann nicht atmen
meine venen liegen offen
langsam wird mir klar
die hölle ist so nah

meine wunden sind schon taub
vom langen warten
meine zeit ist bald gekommen
wann machst du es wahr
wann bist du endlich da

zuviel liebe kann dich töten
niemand hier, der dir vergibt
zuviel sehnsucht kann dich töten
nur der tod hat dich geliebt
seit es dich gibt
seit es dich gibt

meine lider werden schwer
gleich werd ich schlafen
meine würfel sind gefallen
bald schon ist dir klar
wie hoffnungslos ich war

langsam tauch ich in den
gottverlassnen hafen
meine augen sind geschlossen
doch ich nehm dich wahr
auf einmal bist du da

zuviel liebe kann dich töten
niemand hier, der dir vergibt
zuviel sehnsucht kann dich töten
nur der tod hat dich geliebt
seit es dich gibt
seit es dich gibt

rettest du mich heut nacht
kommst du zurück zu mir
heut nacht
rettest du mich heut nacht
kommst du zurück zu mir
heut nacht

zuviel liebe kann dich töten
niemand hier, der dir vergibt
zuviel sehnsucht kann dich töten
nur der tod hat dich geliebt
seit es dich gibt
seit es dich gibt

. . .


Ich küsse dein Gesicht
Und lösche leis das Licht
Ich bleibe einfach bei dir liegen
Der Tod hat kein Gewicht

Ich starre an die Wand
Und halte deine Hand
Ich weiß, wenn ich noch lang hier bleibe
Verlier ich den Verstand

Ich weiß, es ist noch Liebe in dir

Wenn du mich lässt
Halt ich dich fest
Ich habe nächtelang so gehofft
Dass du nur schläfst

Du hast mich angefleht
Doch es war längst zu spät
Bevor die Nächte kürzer werden
Bist du vom Wind verweht

Drum bitt ich dich zum Schluss
Um einen letzten Kuss
Ich werde dich noch einmal lieben
Dann bring ich dich zum Fluss

Ich weiß, es ist noch Liebe in dir

Sag mir, dass du nur schläfst
Sag mir, dass du nur schläfst

. . .


Wir sind so allein
So unendlich klein
Im endlosen All

Zuerst warn wir frei
Mit Fell und Geweih
Doch dann kam der Fall

Sex - Angst - Blut - Gold - Ruhm - Macht - Gier

Willst du ein Mensch sein
Und kein Tier
Hol dir Gott in dein Revier
Dann wird das Menschsein zum Schafott
Tiere brauchen keinen Gott
Keinen Gott

Der Himmel war leer
Der Mensch wollte mehr
Das Schicksal war klar

Jetzt sind wir entstellt
Denn nun ist die Welt
Der Hölle so nah

Götter sind für Arten
Die sich selbst verraten
In den Glauben flüchten
Um sich hinzurichten
Menschen brauchen Götter
Um sich zu verletzen
Um sich zu vernichten
Das sind wir

. . .


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